Marco Meister

Mitarbeitenden-Engagement – wie wird es definiert?

March 10, 2021

Im Internet lassen sich viele Definitionen für Employee Engagement finden. Doch was ist wissenschaftlich fundiertes Mitarbeitenden-Engagement? Wir erklären unseren Ansatz.

Zugegeben: Die Bezeichnung Mitarbeitenden-Engagement ist ein Zungenbrecher. Was genau der Begriff umschreibt, dazu finden sich im Internet viele Erklärungen. In den meisten heisst es, dass unter Mitarbeitenden-Engagement die emotionale Bindung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen zu verstehen ist. Die Stärke dieser Bindung, so das Internetwissen, hängt vom Grad der persönlichen, eigenen Verpflichtung und Motivation eines Mitarbeitenden gegenüber den Zielen und Werten des Arbeitgebers ab sowie dem engagierten Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Für uns ist das aber nur der eine Teil. Entscheidend ist auch die Sicht des Unternehmens: Denn engagierte Mitarbeitende sind produktiver und bleiben länger an Bord. Somit hilft gutes Mitarbeitenden-Engagement dabei, dass Firmen ihre geschäftlichen Ziele erreichen.

Mit Hand, Kopf und Herz atwork.

Wissenschaftlich fundiert ist gelebtes Employee Engagement, wenn Mitarbeitende ihr vollständiges Ich in ihre beruflichen Rollen einbringen und nicht nur emotional, sondern gleichzeitig physisch, kognitiv und emotional in der Ausführung ihrer Arbeitstätigkeit präsent sind. Kurz: Wenn sie mit Händen, Kopf und Herz bei der Arbeit sind. Dieser dreiteilige wissenschaftliche Ansatz hat sich bereits in der Medizin bewährt. Auch dort ist bei Untersuchungen oft von kognitiven, physischen oder emotionalen Faktoren die Rede. Dieses ganzheitliche Bild bewährt sich auch in der Arbeitswelt.

Es gibt heute mehr als 300 Anbieter, die ihre Dienste im Bereich Mitarbeitenden-Engagement offerieren. Allerdings erfassen die Anbieter Mitarbeitenden-Engagement rein eindimensional und unterstützen Unternehmen ausschliesslich punktuell, zum Beispiel bei der Messung des Engagements oder der Umsetzung von spezifischen Massnahmen zur Förderung von Mitarbeitenden-Engagement.

Wir verstehen Employee Engagement nicht eindimensional, sondern als einen Lebenszyklus. Dabei stützen wir uns auf die Wissenschaft ab: Wir beginnen mit der Messung des Employee Engagement auf Basis wissenschaftlich fundierter Daten, bewerten unternehmensspezifische Verbesserungspotenziale, definieren anschliessend Massnahmen und evaluieren dann deren Effektivität und langfristige Wirkung. Dies ist eine ganzheitliche und wissenschaftliche Herangehensweise, mit der wir unseren Anspruch unterstreichen, mehr zu bieten als nur wohlklingende Versprechen. Wir können belegen, was wir verkaufen.

Warum es wichtig ist

Mitarbeitenden-Engagement ist nicht nur eine Modeerscheinung. Es ist schlicht eine Tatsache, dass die jungen Generationen in einer Multioptionsgesellschaft gross geworden sind. Diese Menschen möchten frei entscheiden wo, was und wann sie arbeiten. Es ist naheliegend, dass sie bei der Jobauswahl auf andere Dinge achten als die Generationen vor ihnen. Mit den fünf Voraussetzungen für erfolgreiches Employee Engagement haben wir die Interessen und Bedürfnisse der neuen Generationen zusammengefasst. Eine Erkenntnis dabei ist, dass viele Unternehmen den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen sind.

Wie gut Ihr Unternehmen aufgestellt ist, können Sie mit unserer Software ganz einfach herausfinden. Es ist die erste End-to-End Lösung für den gesamten Lebenszyklus des Mitarbeitenden-Engagements mit Fokus auf Softwareprodukte wie Pulse Checks zur Engagement-Messung, Definition von Handlungsmassnahmen und innovatives Reporting zur Bewertung der Auswirkungen. So kann Mitarbeitenden-Engagement auch Ihr Unternehmen noch erfolgreicher machen. Lassen Sie sich vom Zungenbrecher Mitarbeitenden-Engagement nicht abschrecken und nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen und Ihren Beschäftigten bieten.

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Die fünf Voraussetzungen für Mitarbeiterengagement

Ob in der Wissenschaft oder in der Praxis, Mitarbeiterengagement gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wie können Personalverantwortliche das Engagement ihrer Mitarbeitenden nachhaltig fördern?

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