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Warum gute Chefs engagiertere Mitarbeitende haben

Motivierte und produktive Mitarbeitende erzielen messbar bessere Ergebnisse in Unternehmen.

Marco Meister

Eigentlich ist es nur logisch: Motivierte und produktive Mitarbeitende, die sich den Zielen ihres Unternehmens verschrieben haben und grossartige Arbeit leisten, erzielen messbar bessere Ergebnisse in einem Unternehmen. In vielen Firmen lancieren Führungskräfte deshalb Initiativen zur Wertschätzung, Anerkennung und Unterstützung ihrer Beschäftigten mit dem Ziel, dass diese gerne dort arbeiten. Studien besagen, dass Firmen mit einem hohen Mitarbeiterengagement jene mit geringem Mitarbeiterengagement in der Performance um 202% übertreffen 1.

Klar, das Investieren in die Mitarbeitenden kostet. Aber es kostet noch viel mehr, die besten Leute an die Konkurrenz zu verlieren. Und diese Gefahr ist durchaus real: Eine Gallup-Untersuchung förderte zutage, dass 37% der engagierten Mitarbeitenden auf Arbeitssuche oder zumindest offen für neue Möglichkeiten sind. Bei den nicht engagierten Mitarbeitenden sind es sogar 56% – mehr als die Hälfte hat also innerlich bereits gekündigt. Ein verheerender Wert, verzeichnen doch Unternehmen mit engagierten Mitarbeitenden 233% mehr Kundenbindung und eine um 26% höhere jährliche Umsatzsteigerung2.

Wie engagieren

In einer disruptiven, sich ständig verändernden Welt werden gute Führungskompetenzen immer wichtiger. Auch das konnte in Studien nachgewiesen werden. Das Vertrauen in die Chefin oder den Chef ist die grösste Motivation für überdurchschnittliches Engagement der Mitarbeitenden, Wachstum und Entwicklungsmöglichkeiten sind die zweitwichtigste3. Bei atwork sind wir überzeugt, dass eine Führungskraft nur schon durch ständiges Feedback das Mitarbeiterengagement im Unternehmen markant steigern kann. Das fängt mit einfachen Verhaltensweisen an: So sagen 70% der Mitarbeitenden, dass sich ihre Motivation und Moral massiv verbessern würden, wenn sich ihre Chefs mehr bei ihnen bedanken würden4.

Wichtig ist auch, dass Führungskräfte Instrumente und Verhaltensweisen nutzen, um die Kultur im Unternehmen durch Veränderungen zu messen, anzupassen und zu verbessern. Das Vergütungssystem, Benefits und Anerkennung sollten darauf abzielen, das Leben der Mitarbeitenden insgesamt besser zu machen. Ständige Weiterbildungsmöglichkeiten sind ein weiterer Baustein für motivierte Mitarbeitende. Diese können sich auch in Online-Kursen, im Unterricht oder in Gruppen weiterbilden. Die Mitarbeitenden entscheiden selbst, was sie lernen wollen, basierend auf Bedürfnissen ihrer Teams und individuellen Karrierezielen. Führungskräfte konzentrieren sich auf das Coaching und die Entwicklung – und sagen nicht, welche Weiterbildung die Mitarbeitenden absolvieren sollten.

Ein guter Leader ist zudem in der Lage, seine Gedanken und Ideen so zu kommunizieren, dass sie die Mitarbeitenden im gesamten Unternehmen verstehen. Daneben sind Weitsicht, Fairness und Offenheit unabdingbar. Teamleistung – und nicht das eigene Ego – sollte bei der Zielerreichung immer im Vordergrund stehen. Denn je mehr Mitbestimmung und je mehr Beteiligung der Mitarbeitenden eine Firma zulässt, desto stärker bindet sie vor allem jüngere Beschäftigte an sich.

Höchste Zeit für jedes Unternehmen, seine Chefinnen und Chefs vermehrt nach Agilität, Kreativität und der Fähigkeit, Teams zu führen, zu beurteilen. Denn solche Führungskräfte liefern Ende Jahr auch die besseren finanziellen Zahlen ab. Logisch, eigentlich.

Quellen:

1) Business2Community

2) Aberdeen

3) Modern Survey

4) Reward Gateway

With hands, head and heart atwork.

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